Feste Zeiten fürs Internet
Was für den Fernseher gilt, sollte auch für die Zeit vor dem PC oder im Internet gelten. Damit ihr Kind nicht zu lange vor dem PC sitzt , und damit sie den Überblick behalten, sollten Sie feste Zeiten einführen, in denen ihr Kind im Netz surfen darf oder in denen es den Computer im Allgemeinen benutzen darf.
Fragen Sie nach
Fragen Sie ihr Kind womit es sich am PC genau beschäftigt, welche Spiele es spielt, welche Seiten es sich im Internet anschaut. Zeigen Sie ihrem Kind gegebenenfalls Seiten oder auch
Spiele, die ihnen persönlich gefallen und legen Sie ihrem Kind eigene Bookmarks an. Achten Sie auch darauf, ob die PC- und Internetspiele ihres Kindes überhaupt für sein Alter freigegeben sind.
Quelle:Bravo Faktor Jugend 3, S. 25, 2000
Bestätigen Sie ihr Kind
Auch wenn sich im Internet viele dubiose Gestalten herumtreiben, die Auseinandersetzung mit einem PC und dem Internet wird ihrem Kind auch im zukünftigen beruflichen Leben eine Menge bringen. Aus diesem Grund ist ein grundsätzliches Interesse an der Materie nicht zu verteufeln, sondern zu fördern. Wie die Studie Bravo Faktor Jugend 3 aufzeigen konnte, gebrauchen Teenager mit zunehmendem Alter den PC und das Internet verstärkt als Werkzeug und weniger als Spielzeug.
Quelle:Bravo Faktor Jugend 3, S. 19, 2000
Keine persönlichen Daten
Um Sie und auch ihr Kind vor größerem Schaden zu bewahren, sollten Sie ihr Kind darüber aufklären, warum es ohne ihr Einverständnis auf gar keinen Fall persönliche Daten im Internet preisgeben darf.
Weder der Vor- oder Familienname, die eigene Adresse oder sogar Passwörter oder Bankverbindungen und Kreditkarten Nummern gehen fremde Leute etwas an.
Verhaltenskodex zur Internetnutzung
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Mit Hilfe eines so genannten Familienabkommens für die Internetnutzung können Sie als Eltern, für sich und auch für ihre Kinder genau festhalten, welche Aktivitäten ihnen im Internet gestattet sind, und welche nicht. Dies ist ein guter Weg schriftlich zu fixieren, auf welche Dinge ihre Kinder während der Internet-Nutzung zu achten haben. Im Zweifelsfall können sowohl sie als Eltern, aber auch ihre Kinder, den Inhalt des Verhaltenskodex jederzeit nachlesen. Der Verhaltenskodex für die Internetnutzung kann hier heruntergeladen werden. |
Einsatz von Filtersoftware
Wollen Sie von vorneherein den Besuch von bestimmten Seiten unterbinden, so können Sie diese Seiten durch die Filtereinstellung ihres Browsers ausschließen lassen. Aber auch mit Hilfe von Filtersoftware lassen sich Seiten, die ein nicht kindgerechtes Vokabular enthalten herausfiltern.
Weiterführende Informationen zum Thema
Webseiten für Kinder und Jugendliche
helles-koepfchen.de Die Suchmaschine für Kinderund Jugendliche
Kinder- und Jugendschutz im Internet







